Ich möchte die Depressivitätsskala im Deutschen Alterssurvey (DEAS) über mehrere Erhebungswellen vergleichen. Ab 2020/21 wurde ein zusätzliches, 16. Item erhoben. Wird dieses in der bereitgestellten Variable depressiv_XX berücksichtigt? Und wie wird die Skala berechnet, wenn einzelne Antworten fehlen?
DEAS Depressivitätsskala: Vergleichbarkeit über die Erhebungswellen und Umgang mit fehlenden Angaben
Die bereitgestellte Depressivitätsskala wird auch ab 2020/21 aus den bisherigen 15 Items gebildet. Das zusätzliche 16. Item geht nicht in die Berechnung ein, damit die Skala über die Erhebungswellen vergleichbar bleibt. Für diesen Zweck müssen Sie also keine eigene Skala aus 15 Items erstellen.
Die Berechnung erfolgt in vier Schritten:
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Fehlende Angaben und besondere fehlende Werte werden als fehlend behandelt.
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Positiv formulierte Items werden umgepolt. Anschließend bedeuten höhere Werte bei allen Items eine höhere Depressivität. Die einzelnen Itemwerte reichen von 1 bis 4.
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Aus den gültigen Antworten wird ein Mittelwert berechnet, sofern mindestens 8 der 15 Items beantwortet wurden.
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Der Skalenwert wird mit der Formel (Mittelwert − 1) × 15 berechnet.
Damit reicht die Skala von 0 bis 45. Bei vollständig beantworteten Items entspricht sie der Summe der auf 0 bis 3 umgerechneten Itemwerte. Bei fehlenden Antworten wird der Wert anhand der beantworteten Items auf 15 Items hochgerechnet. Liegen weniger als acht gültige Antworten vor, bleibt der Skalenwert fehlend.
Dieses Vorgehen ermöglicht es, auch Personen mit einzelnen fehlenden Antworten in die Analysen einzubeziehen. Die Generierungssyntax für die Erhebungswellen 2014, 2017 und 2020/21 kann beim FDZ-DZA angefragt werden.